Montag:
Die neue Börsenwoche beginnt mit einem gemischten Nachrichtenbild aus Unternehmens- und Konjunkturterminen. Konjunkturseitig richten sich die Blicke zunächst auf die spanischen Erzeugerpreise, bevor am Nachmittag aus den USA der Chicago Fed National Activity Index veröffentlicht wird. Abseits der Märkte stehen zudem der bundesweite Automobil-Aktionstag der IG Metall sowie ein informelles Treffen der EU-Verkehrsminister auf der Agenda.
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Dienstag:
Am Dienstag verdichtet sich der Kalender vor allem in Europa und den USA. Konjunkturseitig werden aus Großbritannien Daten zur Nettostaatsverschuldung erwartet, aus Frankreich die Einzelhandelsumsätze und aus Spanien die Handelsbilanz. In den USA dürfte insbesondere der ADP-Arbeitsmarktbericht aufmerksam verfolgt werden, da er als wichtiger Vorlaufindikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht gilt. Ergänzt wird das Bild durch die Dienstleistungsaktivität der Philadelphia Fed, das Verbrauchervertrauen in der Eurozone und den Richmond-Herstellerindex.
Mittwoch:
Zur Wochenmitte rücken vor allem die Einkaufsmanagerindizes in den Mittelpunkt. Bereits am Vormittag stehen die entsprechenden Frühindikatoren für Frankreich, Deutschland, die Eurozone und Großbritannien auf dem Programm und dürften einen wichtigen Eindruck davon vermitteln, wie sich Industrie und Dienstleistungssektor zum Ende des dritten Quartals entwickeln. Aus den USA folgt am Nachmittag der MBA-Hypothekenmarktbericht sowie der Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleistungen. Auf Unternehmensseite stehen unter anderem der Investor Day von McDonald’s und eine Analysten- und Investorenveranstaltung von Adidas im Fokus. International könnte zudem die Entwicklerkonferenz Connect von Meta Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
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| McDonald‘s | adidas AG. | Meta Platforms Inc |
Donnerstag:
Am Donnerstag stehen mit den Einkaufsmanagerindizes aus Japan, dem deutschen Ifo-Index sowie mehreren US-Daten erneut wichtige Stimmungs- und Aktivitätssignale an. In Deutschland dürfte insbesondere der Ifo-Index für September im Mittelpunkt stehen, da er als vielbeachteter Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung der größten Volkswirtschaft Europas gilt. Aus Frankreich kommen Daten zum Produzenten- und Verbrauchervertrauen, während aus Spanien erneut Erzeugerpreise veröffentlicht werden. In den USA stehen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Leistungsbilanz, Neubauverkäufe sowie der Kansas-City-Fed-Index zur verarbeitenden Industrie auf der Agenda. Unternehmensseitig könnten vor allem die Q4-Zahlen von Costco Wholesale für Impulse sorgen. Zudem veröffentlicht Acea die europäischen Kfz-Erstzulassungen, was insbesondere für den Automobilsektor relevant sein dürfte.
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| Costco Wholesale Corp. |
Freitag:
Zum Wochenschluss richtet sich der Fokus noch einmal verstärkt auf Konsum- und Wachstumsdaten aus Europa und den USA. In Deutschland wird das GfK-Verbrauchervertrauen für Oktober veröffentlicht, das Hinweise auf die Konsumlaune der privaten Haushalte liefern kann. Aus Frankreich folgen detaillierte Lohndaten für das zweite Quartal, während aus Spanien das detaillierte Bruttoinlandsprodukt auf dem Kalender steht. Für die Eurozone ist zudem die Geldmenge M3 relevant, die von Marktteilnehmern auch im Hinblick auf monetäre Trends beobachtet wird. In den USA stehen mit den Auftragseingängen langlebiger Güter, dem Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan sowie der Dienstleistungsaktivität der Kansas City Fed weitere wichtige Konjunktursignale an.
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