Das finnische Industrieunternehmen Kone erwägt den Kauf von TK Elevator (TKE), der früheren Aufzugssparte von Thyssenkrupp. Im Gespräch ist eine Bewertung von rund 29,4 Mrd. Euro inklusive Schulden. Thyssenkrupp hält nach dem Verkauf der Tochter im Jahr 2020 weiterhin etwa 16,2% der Anteile an TKE. Damals wurde TKE für 17,2 Mrd. Euro an ein Private-Equity-Konsortium um Advent und Cinven verkauft; auf Basis der nun diskutierten Bewertung entspräche der verbliebene Anteil von Thyssenkrupp rechnerisch einem Wert von rund 4,7 Mrd. Euro.
An der Börse sorgten die Spekulationen für deutliche Bewegung: Die Thyssenkrupp-Aktie legte im Tagesverlauf zeitweise um mehr als 14% zu. Hintergrund ist vor allem die im Vergleich zur Transaktion von 2020 deutlich höhere Bewertung, die den Wert des verbliebenen TKE-Anteils stärker in den Vordergrund rückt.
Strategisch würde Kone mit einem Zukauf die Position im profitablen US-Wartungsgeschäft ausbauen und könnte zum weltweit größten Hersteller von Aufzügen und Rolltreppen aufsteigen. Eine mögliche Fusion dürfte kartellrechtlich genau geprüft werden; eine Freigabe durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden gilt als zentrale Voraussetzung.
Die Finanzinvestoren hatten zunächst auch einen Börsengang (IPO) für Ende 2026 als Option im Blick. Ob es letztlich zu einem Direktkauf kommt und ob dieser kartellrechtlich genehmigt wird - oder ob am Ende doch ein IPO verfolgt wird - ist derzeit noch offen.
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(Quelle: HSBC)