Der Mutterkonzern Volkswagen der Porsche AG lieferte bereits gestern Quartalszahlen. Obwohl das letzte Quartal besser ausfiel, musste VW im vergangenen Geschäftsjahr 2025 einen Einbruch des Konzernergebnis nach Steuern von rund 44 Prozent verzeichnen. Das dritte Quartal im Jahr 2025 wurde besonders durch die Tochter Porsche und aufgrund der US-Zölle belastet. Die am Mittwochmorgen von Porsche AG berichteten Gewinneinbrüche für das abgelaufene Geschäftsjahr betrugen mehr als 90 Prozent, sodass ein Gewinn von ca. 400 Millionen Euro erzielt werden konnte. Der Dividendenvorschlag von 1,01 Euro je Vorzugsaktie fiel deutlich geringer aus im Vergleich zum Vorjahreswert von 2,31 Euro. Ein ausschlaggebender Faktor für die Milliardenkosten der Porsche AG ist unter anderem die Verlängerung der Verbrenner-Motoren, die einen Strategiewechsel erfordert. Für das kommende Jahr erwarte Finanzchef Dr. Jochen Breckner eine Abnahme des Fahrzeugabsatzes, unter anderem aufgrund von US-Zöllen, einer Luxussteuer in China sowie infolge von Lieferengpässen. Der Aktienkurs der Porsche AG fiel zum Börsenstart am Mittwoch zeitweise um ca. 1,9 Prozent auf ca. 37,4 Euro, notierte im Verlauf des Vormittags jedoch zunächst wieder über 38 Euro.
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