Die Europäische Zentralbank hat für August 2026 ein leicht stärkeres Wachstum der Geldmenge im Euroraum gemeldet. Die breite Geldmenge M3 stieg im Jahresvergleich um 3,5 Prozent, nach 3,4 Prozent im Juli. Im Dreimonatsdurchschnitt bis August lag das Wachstum ebenfalls bei 3,4 Prozent.
Innerhalb der Geldmengenaggregate zeigte sich ein gemischtes Bild. Die engere Geldmenge M1, die den Bargeldumlauf und täglich fällige Einlagen umfasst, verlangsamte sich auf 2,9 Prozent nach 3,1 Prozent im Vormonat. Dagegen beschleunigte sich das Wachstum der kurzfristigen Einlagen außerhalb der täglich fälligen Gelder auf 4,1 Prozent nach 3,7 Prozent. Die marktfähigen Instrumente legten auf 7,1 Prozent nach 4,2 Prozent zu. Zum M3-Wachstum trug M1 rund 1,8 Prozentpunkte bei. Sonstige kurzfristige Einlagen steuerten etwa 1,2 Prozentpunkte bei, marktfähige Instrumente rund 0,5 Prozentpunkte. Auf der Einlagenseite schwächte sich das Wachstum bei privaten Haushalten auf 2,4 Prozent nach 2,6 Prozent ab. Bei den nichtfinanziellen Unternehmen ging es auf 4,7 Prozent nach 5,3 Prozent zurück. Die Einlagen von Investmentfonds ohne Geldmarktfonds nahmen leicht auf 1,8 Prozent zu.
Auf der Kreditseite blieb das Bild insgesamt solide. Die bereinigten Kredite an den privaten Sektor stiegen mit 4,3 Prozent etwas stärker als im Juli mit 4,1 Prozent.
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(Quelle: HSBC)