Montag:
Zum Wochenauftakt richtet sich der Blick zunächst auf Asien und Europa. In China werden die offiziellen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor veröffentlicht und liefern damit wichtige Hinweise auf die konjunkturelle Dynamik in China. Aus Japan folgen unter anderem Informationen zur vorläufigen Industrieproduktion sowie weitere Konjunkturdaten. In Indien steht das Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal auf der Agenda. In Deutschland rücken die vorläufigen Inflationsdaten in den Fokus, die auch mit Blick auf die Preisentwicklung in der Eurozone von besonderem Interesse sein dürften. Darüber hinaus findet das Treffen der G20-Finanzminister statt, das Hinweise auf die internationale Abstimmung in Fragen wie Wachstum, Inflation, Staatsverschuldung, Handel und Finanzstabilität geben könnte.
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Dienstag:
Am Dienstag verdichtet sich der Datenkalender spürbar. In Europa stehen zahlreiche Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe auf dem Programm, darunter für Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und die Eurozone. Diese Frühindikatoren sind wichtig, weil sie einen zeitnahen Einblick in die Lage der Industrie geben und damit Hinweise auf die konjunkturelle Dynamik zu Beginn des Monats liefern. Im Mittelpunkt stehen jedoch vor allem die vorläufigen Verbraucherpreise für die Eurozone sowie die Arbeitslosenquote. Beide Daten sind für die Märkte besonders relevant, weil sie Rückschlüsse auf den Preisdruck und die Robustheit der Wirtschaft zulassen und damit auch die Erwartungen an die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank beeinflussen können. Aus den USA folgen am Nachmittag der S&P Global PMI, der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe sowie die Bauausgaben. Diese Veröffentlichungen geben Hinweise auf die Verfassung der US-Industrie und der Investitionstätigkeit und sind damit wichtig für die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA. Unternehmensseitig legt Medtronic Zahlen vor, nach US-Börsenschluss gewähren zudem Palo Alto Networks und NIO Einblicke in ihre Geschäftsentwicklung.
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| Meditronic Inc. | Palo Alto Networks Inc. | NIO Inc. |
Mittwoch:
Zur Wochenmitte wird in den USA mit dem ADP-Beschäftigungsbericht ein wichtiger Frühindikator für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag veröffentlicht. Daneben werden die Industrieaufträge sowie die endgültigen Daten zu den langlebigen Wirtschaftsgütern veröffentlicht. Beide Kennzahlen können Hinweise auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen und die Nachfrage nach größeren, meist langlebigen Anschaffungen geben. Auf Unternehmensseite stehen unter anderem Broadcom, Hewlett Packard Enterprise und Snowflake mit ihren Quartalszahlen im Mittelpunkt.
Donnerstag:
Am Donnerstag stehen insbesondere Konjunktur- und Preisdaten aus Europa sowie wichtige US-Zahlen auf der Agenda. In der Schweiz werden das Bruttoinlandsprodukt und die Verbraucherpreise veröffentlicht. Für die Eurozone stehen die Erzeugerpreise an. Sie gelten als wichtiger Frühindikator für die Preisentwicklung auf Unternehmensebene und können Hinweise darauf geben, ob sich Inflationsdruck später auch auf Verbraucherseite niederschlagen könnte. In den USA folgen die Handelsbilanz, die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der S&P Global PMI für den Dienstleistungssektor sowie der ISM-Services-Index. Diese Daten sind relevant, weil sie einen breiten Einblick in Außenhandel, Arbeitsmarkt und die Entwicklung des für die US-Wirtschaft besonders wichtigen Dienstleistungssektors geben. Auf Unternehmensebene berichten unter anderem Ciena und Dell Technologies über ihre Geschäftsentwicklung.
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| Ciena Corp. | Dell Technologies Inc. |
Freitag:
Zum Abschluss der Handelswoche richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf den US-Arbeitsmarktbericht für August. Die darin enthaltenen Arbeitsmarktdaten gelten als besonders wichtig, weil sie Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Dynamik in den USA zulassen und damit auch die Erwartungen an die künftige Geldpolitik der US-Notenbank beeinflussen können. In Deutschland wird zudem der Auftragseingang der Industrie veröffentlicht, während für die Eurozone die Einzelhandelsumsätze anstehen. Beide Kennzahlen können Hinweise auf die Entwicklung von Industrie und Konsum in Europa geben.
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