Der DAX® und der S&P 500® markierten zum Wochenauftakt neue Rekordstände. Auch die Edelmetalle Gold und Silber erreichten historische Höchstwerte. Parallel dazu einigten sich die Bundesregierung und die EU-Kommission auf die Eckpunkte einer neuen Kraftwerksstrategie. Während neue Inflationsdaten aus den USA und Deutschland veröffentlicht wurden, sorgten Unternehmensnachrichten von Klöckner, Porsche und TSMC für zusätzliche Impulse.
Globaler Aktienmarkt – DAX® und US-Indizes mit Rekordständen
Der DAX® erreichte diese Woche ein neues Allzeithoch bei rund 25.500 Punkten, notierte am Freitagmorgen jedoch etwas schwächer bei rund 25.300 Punkten und somit quasi unverändert gegenüber dem Schlusskurs der Vorwoche. Auch der S&P 500® markierte am Dienstag ein neues Allzeithoch bei rund 6.986 Punkten, während auch der Dow Jones® mit etwa 49.633 Zählern eine historische Bestmarke erreichte. Dennoch schlossen beide Indizes am Donnerstag leicht unter ihrem Vorwochenschlusskurs. Der Nasdaq-100 Index® schloss am Donnerstag etwa 0,8 Prozent unter dem Vorwochenschlusskurs.
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| DAX® | S&P 500® | Nasdaq-100 Index® | Dow Jones Industrial Average® |
Was war auf politischer Ebene wichtig?
Anhaltende geopolitische Unsicherheiten trieben die Edelmetallpreise diese Woche weiter an: Während Gold um rund 2 Prozent zulegte, stieg Silber im Vergleich zur Vorwoche um starke 14 Prozent an. Gleichzeitig einigten sich die Bundesregierung und die EU auf eine neue Kraftwerksstrategie. Um die Stromversorgung zu sichern, sollen neue Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 12 Gigawatt gebaut werden.
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| Gold | Silber |
Was war in konjunktureller Hinsicht wichtig?
Nach zwei Jahren Rezession wuchs die deutsche Wirtschaft 2025 erstmals wieder leicht um 0,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Parallel dazu sank die deutsche Inflationsrate im Dezember und lag bei 1,8 Prozent, getrieben durch günstigere Energie- und Lebensmittelpreise. Auch aus den USA kamen positive Signale: Laut dem Bureau of Labor Statistics stabilisierte sich die dortige Teuerungsrate bei 2,7 Prozent, was sowohl für die US-Notenbank Fed als auch für die US-Regierung eine Entlastung darstellt.
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Was waren wichtige Unternehmensnachrichten?
- Der US-Konzern Worthington Steel will den deutschen Stahl- und Metallverarbeiter Klöckner & Co übernehmen. Darauf hätten sich die beiden Unternehmen geeinigt, teilte Klöckner am Donnerstag mit. Worthington biete im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots an alle Aktionäre 11,00 Euro pro Klöckner-Aktie.
- Porsche erlebt seinen nächsten Tiefpunkt und büßt massiv bei den Verkaufszahlen ein. Der Sportwagenbauer lieferte 2025 weltweit 279.449 Fahrzeuge aus, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Das sind zehn Prozent weniger als im Vorjahr und der niedrigste Stand seit 2020.
- TSMC hat am Donnerstagmorgen Quartalszahlen für das Schlussquartal 2025 präsentiert. Das Unternehmen erzielte einen Nettogewinn von rund 13,8 Milliarden Euro und einen Umsatz von etwa 28,5 Milliarden Euro. Die Aktie stieg am selben Morgen um über 5 Prozent an.
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