19 April 2024

Wochenrückblick: Quartalszahlen im Fokus

Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Dafür haben wir die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.
Mai
21
21.05.2024 | 12:30
Microsofts neue KI-Ära beginnt
Mai
16
Mai
15
Oktober
31
Oktober
30
Oktober
27
Oktober
27
Oktober
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Oktober
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25.10.2023 | 16:40
Boeing im Parabelflug
Oktober
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Oktober
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Oktober
20
Oktober
20
20.10.2023 | 12:00
Erzeugerpreise sinken weiterhin

In der abgelaufenen Börsenwoche erreichten uns zahlreiche Quartalszahlen und auch einige Nachrichten in puncto US-Zinswende.

Licht und Schatten - Quartalszahlen von ASML, TSCM & Netflix

Am vergangenen Mittwoch veröffentlichte ASML die Zahlen für das erste Quartal im Jahr 2024 und hinterließ enttäuschte Investoren. Der Umsatz von ASML sank um 26 Prozent auf 5,29 Milliarden Euro. Auch die Nettomarge ließ zu wünschen übrig und fiel um 7 Prozentpunkte. In Folge dessen gab die Aktie von ASML um 3 Prozent nach. Der niederländische Konzern rechnet mit einer Steigerung der Umsätze in der zweiten Jahreshälfte.

Ganz im Gegenteil verhielten sich die Zahlen des taiwanesische Chiphersteller TSCM. Am Donnerstag veröffentlichte TSCM die Quartalszahlen für die ersten drei Monate im Jahr 2024. TSCM realisierte einen Nettogewinn von rund 6,9 Milliarden US-Dollar und übertraf somit die Erwartungen von Anlegern und Investoren. Grund für die starken Zahlen ist die hohe Nachfrage nach KI-Halbleitern.

Abschließen durfte die Quartalszahlenwoche der Streaminganbieter Netflix. Der US-amerikanische Streaminggigant glänzt mit einem kräftigen Neukundenzuwachs von 9,3 Millionen Usern. Diese Vergrößerungen des Kundenstamms ist auch der Grund für die Umsatzsteigerung um rund 15 Prozent auf 9,4 Milliarden Dollar. Nach der Veröffentlichung der Zahlen gab die Netflix-Aktie allerdings zwischenzeitlich um 6 Prozent nach.

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ASML Holding N.V. Taiwan Semiconductor Manufacturing Co Ltd Netflix Inc.

 

Fed schiebt Leitzinsensenkung weiter auf

Die Leitzinsentwicklungen der Europäische Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank (FED) könnten unterschiedlicher nicht sein. Grund dafür sind die verschiedenen Entwicklungen in puncto Inflation und Geldpolitik. Während an den Finanzmärkten zurzeit mit drei Zinssenkungen seitens der EZB noch in diesem Jahr gerechnet wird, schlägt die FED einen anderen Kurs ein. Die US-Wirtschaft erweist sich als äußerst robust, allerdings geht diese konjunkturelle Stärke mit einer hohen Inflation einher. Zuletzt stiegen die Verbraucherpreise überraschend um 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat an. Angesichts der zähen Inflation vertagt die Fed eine mögliche Zinssenkung. Am Dienstag sprach der US-Notenbankchef Jerome Powell in Washington und verkündete die Möglichkeit die Leitzinsen für längere Zeit auf dem aktuellen Niveau von 5,25 bis 5,5 Prozent zu halten. Finanzminister Larry Summers eröffnete sogar die Möglichkeit einer Zinserhöhung. Eine nächste Leitzinsentscheidung der Fed steht für Anfang Mai an.

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S&P 500® 10 Year T-Note Future

 

Weitere Senkungen der Verbraucherpreise in Sicht

Konjunktur: Auch im März sanken die deutschen Erzeugerpreise weiter. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, senkten Hersteller gewerblicher Produkte ihre Preise um durchschnittlich 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Statistik für Erzeugerpreise betrachtet die Preisentwicklung von Produkten bevor diese weiterverarbeitet werden oder in den Handel gelangen. Daher sind die Erzeugerpreise ein wichtiger Frühindikator für die zukünftige Entwicklung der Verbraucherpreise. Besonders im Nahrungsmittelbereich ließen sich signifikante Änderungen erkennen. So sanken die Erzeugerpreise für Kaffee und Milch um jeweils 7 und 11 Prozent, wohingegen sich Süßwaren um 13 Prozent verteuerten.

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