Micron Technology hat am Mittwoch, dem 30. September, die Ergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 veröffentlicht. Der Umsatz lag bei rund 54,2 Mrd. US-Dollar und damit über den etwa 41,5 Mrd. US-Dollar des Vorquartals sowie den rund 11,3 Mrd. US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Nach US-GAAP erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von ungefähr 37,7 Mrd. US-Dollar. Das verwässerte Ergebnis je Aktie belief sich auf rund 32,9 US-Dollar; auf bereinigter Basis lag es bei etwa 33,4 US-Dollar. Die Bruttomarge betrug rund 87 %. Micron verwies auf die Nachfrage nach Speicherlösungen für Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz. Nach Angaben des Unternehmens stiegen zudem die erwarteten Abnahmeverpflichtungen von Kunden im Rahmen langfristiger Vereinbarungen. Gleichzeitig setzte Micron die Investitionen in Produktionskapazitäten und Technologie fort. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Quartal auf rund 10,8 Mrd. US-Dollar.
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellt Micron einen Umsatz von etwa 61,5 Mrd. US-Dollar in Aussicht, wobei die genannte Bandbreite ungefähr 60 bis 63 Mrd. US-Dollar umfasst. Die erwartete Bruttomarge liegt bei rund 86 %. Nach Angaben des Unternehmens könnten die tatsächlichen Ergebnisse unter anderem durch Veränderungen bei der Nachfrage nach Speicherprodukten, insbesondere im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz, Schwankungen der Verkaufspreise, Verzögerungen bei der Entwicklung und Produktion neuer Technologien sowie durch eine abweichende Auslastung neuer Produktionskapazitäten beeinflusst werden. Als weitere Unsicherheiten nennt Micron mögliche geopolitische, wirtschaftliche, politische, rechtliche und regulatorische Entwicklungen, darunter Zölle und Handelsbeschränkungen. Dadurch könnten die tatsächlichen Ergebnisse von den aktuellen Erwartungen abweichen.
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(Quelle: HSBC)