Die internationalen Aktienmärkte starteten freundlich in die Woche. Nachgebende Ölpreise sorgten zunächst vor allem an den US-Börsen für Entlastung. Im weiteren Verlauf nahm der Gegenwind jedoch wieder zu. Steigende Anleiherenditen, die Nachwirkungen der jüngsten US Zinsanhebung und anhaltende Inflationssorgen bremsten die Risikobereitschaft. In Deutschland lieferten mehrere Konjunkturdaten zugleich Hinweise auf eine vorsichtige Stabilisierung. Neben dem ifo Geschäftsklima standen neue Daten zum Wohnungsbau und zum Außenhandel mit neuen Pkw im Fokus. Auf Unternehmensseite richtete sich der Blick unter anderem auf Micron im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen.
Globaler Aktienmarkt – DAX® vergleichsweise stabil, US-Indizes nach starkem Start schwächer
Die Aktienmärkte starteten freundlich in die Woche. Vor allem in den USA sorgten nachgebende Ölpreise zunächst für Erleichterung. Zur Wochenmitte nahm der Gegenwind aber wieder zu. Steigende Renditen am US-Anleihemarkt und anhaltende Inflationssorgen belasteten insbesondere zinssensitive Segmente.
Der DAX® zeigte sich im Wochenverlauf vergleichsweise stabil und bewegte sich am Freitagmorgen zuletzt im Bereich von rund 25.500 Punkten. Unterstützung kam dabei von verbesserten Konjunkturdaten aus Deutschland, die trotz des insgesamt anspruchsvollen Umfelds als stabilisierend wahrgenommen wurden. Der S&P 500® notierte am Freitagmorgen bei rund 7.706 Punkten und der Nasdaq-100® bei rund 30.470 Punkten. Damit hielten sich die US-Indizes zwar auf hohem Niveau, gaben einen Teil der Gewinne vom Wochenanfang jedoch wieder ab.
Was war in konjunktureller Hinsicht wichtig?
Aus Deutschland kamen in dieser Woche mehrere neue Signale zur wirtschaftlichen Lage. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im September auf 89,9 Punkte nach 88,8 Punkten im August. Sowohl die Lagebeurteilung als auch die Erwartungen verbesserten sich. Das ifo Institut wertete dies als Hinweis auf eine fortgesetzte Erholung der deutschen Wirtschaft.
Daneben meldete Destatis für den Wohnungsbau eine leichte Belebung. Im Juli 2026 wurden 22.500 Wohnungen genehmigt. Das waren 1,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Für den Zeitraum von Januar bis Juli ergibt sich damit ein Plus von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Auch aus dem Außenhandel kamen neue Daten. Die Exporte neuer Pkw aus Deutschland sanken in den ersten sieben Monaten 2026 mengenmäßig um 4,0 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Importe neuer Pkw um 16,0 Prozent. China war dabei das wichtigste Importland.
| Produkte auf |
| EUR/USD |
Was waren wichtige Unternehmensnachrichten?
Im Unternehmensbereich stand der Speicherchiphersteller Micron im Blickpunkt. Das Unternehmen will seine Ergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres am 30. September vorlegen. Damit richtet sich der Blick des Marktes bereits auf die Frage, wie sich die Nachfrage nach Speicherlösungen im Umfeld von KI und Rechenzentrumsanwendungen weiterentwickelt hat.
Auch bei NVIDIA standen neue Infrastruktur- und Plattformthemen im Vordergrund. Das Unternehmen startete mit DSX Ready ein Qualifizierungsprogramm für Strom- und Kühllösungen in sogenannten KI-Fabriken. Zudem stellte NVIDIA mit Isaac ROS 5.0 eine neue Version seiner Robotiksoftware vor, die agentische KI-Funktionen in die Open-Source-Robotikentwicklung bringen soll.
| Produkte auf | |
| Micron Technology Inc. | NVIDIA Corp. |
Das war es auch schon mit dem Wochenrückblick. Sie interessieren sich neben interessanten News über den Kapitalmarkt auch für Technische Analyse? Dann schauen Sie doch auf unserem Instagram-Kanal vorbei. Dort veröffentlichen wir regelmäßig Ausgaben von „Jörgs Chartschule“.
Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de