Der Wochenauftakt begann an den Finanzmärkten turbulent. Die Indizes stiegen innerhalb kürzester Zeit aufgrund politischer Entwicklungen des Nahost-Konfliktes an. In Folge zeigten auch die Ölmärkte erhöhte Volatilität. Zudem berichtete der ifo-Geschäftsklimaindex gesunkene Werte der Erwartungen deutscher Unternehmen.
Globaler Aktienmarkt – DAX® mit außergewöhnlich hoher Handelsspanne
Die Indizes starteten turbulent in die Woche. Am Montag erreichte der DAX® eine Hoch‑Tief‑Spanne von über 1.300 Punkten und notierte zeitweise über 23.100 Punkten. Dieses Niveau konnte der deutsche Leitindex zunächst nicht halten; bis Mittwoch überschritt er die Marke von 23.000 Punkten zwischenzeitlich erneut. Am Freitagvormittag notierte der DAX® bei rund 22.300 Punkten.
Ähnliche Bewegungen zeigten sich auch bei den US‑Indizes. Der S&P 500® stieg zum Wochenbeginn am Montag zeitweise auf über 6.600 Punkte, schloss am Donnerstag jedoch bei rund 6.470 Punkten. Der Nasdaq‑100® notierte im Wochenverlauf überwiegend über 24.000 Punkten, fiel zum Ende der Woche am Donnerstag jedoch auf rund 23.800 Punkte. Der Dow Jones Industrial Average® erreichte am Montag einen Wochenhöchststand von über 46.800 Punkten und schloss am Donnerstag bei knapp über 46.000 Punkten.
| Produkte auf | |||
| Produkte auf den DAX® | S&P 500® | Nasdaq-100 Index® | Dow Jones Industrial Average® |
Wichtige Entwicklungen auf politischer Ebene
Zum Wochenbeginn berichtete US‑Präsident Donald Trump über positive Verhandlungen mit dem Iran im Kontext des Nahost‑Konflikts und verlängerte eine angekündigte Frist bis zum 06. April. Die Lage rund um die für Öllieferungen wichtige Straße von Hormus blieb angespannt; die jüngsten Aussagen des US‑Präsidenten gingen mit erhöhter Volatilität an den Ölmärkten einher. Der Brent‑Ölpreis fiel am Montag zunächst von rund 114 USD auf etwa 96 USD und erreichte im Wochenverlauf zeitweise ein Tief von bis zu 93 USD. Bis Freitag ließ der Optimismus an den Märkten nach, und Brent verteuerte sich zeitweise wieder auf über 100 USD.
| Produkte auf | |
| Brent Crude Future | WTI Crude Future |
Zentrale konjunkturelle Ereignisse
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen eine Verteuerung von Wohnimmobilien in Deutschland im Jahr 2025. Nach drei Jahren rückläufiger Entwicklung stiegen die Preise erstmals wieder und legten im Durchschnitt um rund 3,2 % gegenüber dem Vorjahr zu. Zudem verschlechterte sich der vom ifo‑Institut veröffentlichte Geschäftsklimaindex im März 2026 auf rund 86,4 Punkte (Februar: etwa 88,4 Punkte). Als Gründe wurden unter anderem die infolge des Nahost‑Konflikts gedämpften Erwartungen an einen wirtschaftlichen Aufschwung sowie Sorgen vor einer höheren Inflation genannt.
| Produkte auf |
| EUR/USD |
Bedeutende Unternehmensnachrichten
Nachdem der Biotechnologie- und Pharmakonzern Novartis bereits eine Woche zuvor den Deal über 3 Milliarden USD mit Synnovation Therapeutics ankündigte, folgte am Freitag die Meldung zu der Übernahme von Excellery für bis zu 2 Milliarden USD. Damit beabsichtige Novartis seine Präsenz im Bereich Nahrungsmittelallergien zu stärken und von einem wachsenden Segment zu profitieren. Zum Wochenbeginn notierte die Aktie bei ca. 113 CHF und erzielte bis Freitag einen Kurs von zeitweise 119 CHF.
Die Volatilität der Finanzmärkte spiegelte sich auch im Aktienkurs von Nvidia wider. Bis Mittwoch verzeichnete die Tech-Aktie ein Plus von knapp 5 Prozent, das sie bis zum Börsenstart am Freitag jedoch wieder verlor. Gründe dafür sind neben den geopolitischen Spannungen auch Verkäufe von Privatanlegern und die potenzielle Konkurrenz des chinesischen Konzerns Huawei.
Meta wurde in den USA in einem Verfahren zur Gestaltung ihrer Plattformen und deren möglicher Suchtwirkung zu einer Zahlung verurteilt. Dagegen möchte der US-Technologiekonzern in Berufung gehen. Die Nachricht setzte die Aktie unter Druck und lenkt den Blick auf mögliche Folgeklagen gegen Meta. Der Aktienkurs von Meta fiel daraufhin über die Woche zweitweise um über 9 Prozent und notierte zum Börsenstart am Freitagmittag noch bei ca. 531 USD.
| Produkte auf | ||
| Novartis AG | Nvidia Corp. | Meta Platforms Inc. |
Das war es auch schon mit dem Wochenrückblick. Sie interessieren sich neben interessanten News über den Kapitalmarkt auch für Technische Analyse? Dann schauen Sie doch auf unserem Instagram-Kanal vorbei. Dort veröffentlichen wir regelmäßig Ausgaben von „Jörgs Chartschule“.
| Zum Instagram-Channel der HSBC |
Beim Erwerb von Zertifikaten und Hebelprodukten sollten sich Anleger mit der Funktionsweise vertraut machen sowie die Chancen und Risiken kennen. Speziell die erhöhten Risiken bei Hebelprodukten sollten Anleger kennen. Zudem soll unbedingt auch auf die Bonität und damit auf das Ausfallrisiko des Emittenten geachtet werden. Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zu unseren Produkten erhalten Sie unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4000 910 oder auf unserer Internetseite www.hsbc-zertifikate.de