Nachdem die Finanzmärkte vorletzte Woche mit starken Verlusten schlossen, konnten sich die großen Indizes seit Wochenauftakt wieder erholen und die Verluststrähne der letzten vier Wochen durchbrechen. Die Ölmärkte blieben volatil und notieren ebenfalls höher als in der Vorwoche. Zudem wurden wichtige makroökonomische Kennzahlen für Deutschland und die USA veröffentlicht und Anleger freuen sich auf ein verlängertes Osterwochenende.
Globaler Aktienmarkt – DAX® mit erstem grünem Licht seit vier Wochen
Die Indizes starteten mit Schwung in die Woche. Von Montag bis zur Wochenmitte stieg der DAX® von 22.213 Punkten bis zeitweise über 23.377 Punkte. Das Plus der letzten Woche von etwa 2,7% stellt eine angenehme Gegenbewegung zu den Verlusten der vorherigen Wochen dar.
Ähnliche Bewegungen zeigten sich auch bei den US‑Indizes. Der S&P 500® stieg nach einem Tief am Montag bei 6.316 Punkten auf über 6.600 Punkte zur Wochenmitte. Der Nasdaq‑100® sprang von 22.841 Punkten am Montag bis auf rund 24.162 Punkte am Mittwoch. Im gleichen Zeitraum konnte der Dow Jones Industrial Average® von 45.057 Punkten auf über 46.800 Punkte zulegen. Der Karfreitag gilt in den meisten Ländern als Feiertag, wodurch die großen Börsen geschlossen waren.
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| DAX® | S&P 500® | Nasdaq-100 Index® | Dow Jones Industrial Average® |
Wichtige Entwicklungen auf politischer Ebene
Nachrichten zur Lage in Nahost bewegten auch diese Woche die Märkte und Anleger bleiben bezüglich der verlängerten Frist der Drohungen des US-Präsidenten gegen den Iran bis zum 06. April gespannt auf die weitere Entwicklung. Die Lage rund um die für Öllieferungen wichtige Straße von Hormus blieb weiter angespannt; die Regierung im Iran verkündete neue Pläne für die Monetarisierung dieser Meeresenge, während der US-Präsident die Unabhängigkeit von Öllieferungen aus dieser Region betonte. Der Brent‑Ölpreis stieg zwischenzeitlich wieder über 128 USD, während der WTI-Ölpreis im Höchststand bei über 106 USD notierte.
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| Brent Crude Future | WTI Crude Future |
Zentrale konjunkturelle Ereignisse
Die aktuellen Zahlen zu den (harmonisierten-)Verbraucherpreisindizes in Deutschland bestätigen die Prognosen einer steigenden Inflationsrate auf 1,1% im letzten Monat bzw. 2,7% aufs Jahr gesehen. Das entspricht einem Anstieg um 0,8%. Dies entspricht ebenfalls dem Anstieg der harmonisierten Verbraucherpreisindizes in der Eurozone. Die Kern-Verbraucherpreisindizes in der Eurozone bleiben stattdessen recht stabil bei 2,3%. Die Einzelhandelsumsätze sind in Deutschland um 0,5% gefallen und deuten auf ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum hin. Währenddessen konnten die Einzelhandelsumsätze in den USA um 0,8% steigen.
Der US-Dollar konnte gegenüber dem Euro mit einer Handelsspanne zwischen 1.1442 und 1.1627 leicht zulegen.
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Bedeutende Unternehmensnachrichten
Der chinesische E‑Autohersteller BYD stand im Heimatmarkt unter Druck. Sinkende Margen und ein weiterhin intensiver Wettbewerb belasteten das Ergebnis. Zwar konnte BYD im Auslandsgeschäft das Exportvolumen steigern, dies reichte jedoch nicht aus, um den Margenrückgang zu kompensieren. In der Folge ging der Jahresgewinn um rund 19 % zurück.
Bei Südzucker zeigte sich erneut die hohe Abhängigkeit vom Zuckerpreis. Die Aktie legte im Wochenverlauf zunächst um über 33 % zu, gab nach einer Korrektur an den Zuckermärkten jedoch wieder nach und notierte zuletzt noch bei rund +20 %. Hintergrund: Die Zuckernachfrage ist teils mit dem Ölpreis verknüpft, da Zucker als Bestandteil von Ethanol als potenzieller Ersatz für Öl eingesetzt werden kann.
Nike konnte mit den Zahlen zum letzten Quartal nicht überzeugen. Das Unternehmen meldete einen Gewinnrückgang von rund 35 %, woraufhin die Aktie im Wochenverlauf um ca. 13 % nachgab.
Für Bewegung sorgte zudem ein Deal im Konsumgütersektor: Unilever und McCormick & Company vereinbarten eine Transaktion rund um das Lebensmittelgeschäft von Unilever, das abgespalten und mit McCormick fusioniert werden soll, um Synergien zu heben. Unilever soll dabei ein mehrheitliches Stimmrecht von 65 % erhalten und zusätzlich 15,7 Mrd. USD an die Aktionäre zahlen. Die Aktien reagierten schwächer: Unilever verlor im Wochenverlauf rund 7 %, McCormick knapp 9 %.
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