23 Juni 2024

Wochenrückblick – Konzentration auf Europa

Zusammen mit Ihnen wollen wir einen Blick auf die aktuelle Wochenhistorie werfen. Was war wichtig? Was bewegte den Markt? Wir haben die wichtigsten Ereignisse übersichtlich für Sie zusammengefasst.
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In der vergangenen Börsenwoche stand Europa sowohl konjunkturell als auch auf der Unternehmensseite im Fokus. Unternehmensseitig bestaunten Anlegerinnen und Anleger Kurseinstürze von bis zu 30 Prozent in den Nebenwerten Zeiss und SMA-Solar. Konjunkturell standen in Deutschland neue Wirtschaftsprognosen sowie Zinsentscheidungen der Schweiz und des Vereinigten Königreiches aus.

Kurseinbrüche von bis zu 30 Prozent – Nebenwerte im Fokus

Den Wochenstart eröffnete überraschender Weise der Medizintechnikkonzern Carl-Zeiss Meditec. Das Unternehmen hat aufgrund der unerwartet langsamen Erholung des Gerätegeschäfts seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gekappt. Dies teilte das im MDax® notierte Unternehmen am Montag mit, weshalb folglich auch der Aktienkurs deutlich reagierte. Wie der Medizinkonzern Carl-Zeiss am Montag mittteilte, rechnet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr nur noch mit einem Umsatz von rund 2 Milliarden Euro. Zuvor peilte das MDAX®-Unternehmen eine Umsatzspanne von 2,1 bis 2,15 Milliarden Euro an. Negative Anpassungen des Geschäftsausblicks bleiben am Finanzmarkt nicht ungestraft. Am späten Vormittag sackten die Papiere in der Spitze um ca. 11 Prozent ab und notierten zuletzt auf einem Niveau von 64,75 Euro.

Einen weiteren und durchaus stärkeren Kurseinsturz konnten Anlegerinnen und Anleger am Mittwoch verfolgen, denn der deutsche Solartechnik-Hersteller SMA Solar Technology korrigierte ebenfalls seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2024 und sorgt für eine Talfahrt seiner Papiere von über 30 Prozent. Der Vorstand des Wechselrichterherstellers schraubte die Gewinnprognose kräftig nach unten und plant nunmehr mit einem EBITDA zwischen 80 und 130 Millionen Euro. Zuvor lag die EBITDA-Prognose in einer Spanne zwischen 220 bis 290 Millionen Euro. Zwischenzeitlich vielen die SMA-Papiere um über 30 Prozent und notieren mit Blick in Richtung Wochenende bei ca. 28,80 Euro.

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Wirtschaftsprognose verdoppelt

Wir bleiben in Deutschland, denn am Donnerstag schauten die Börsianer auf konjunkturelle Nachrichten aus München. Laut dem ifo-Institut stehen die Zeichen für den Wirtschaftsstandort Deutschland erst einmal auf Erholung. Das ifo-Institut prognostiziert einen Rückgang der Inflation und auch die deutsche Wirtschaft soll im laufenden Jahr ein leichtes Wachstum verzeichnen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt dürfte um 0,4 Prozent zulegen anstatt der im März erwarteten 0,2 Prozent. Laut dem ifo-Konjunkturchef arbeitet sich die deutsche Wirtschaft langsam aus der Krise. Besonders der weltweite Handel mit Waren und auch die globale Industrieproduktion dürften sich insbesondere ab der zweiten Jahreshälfte weiter erholen, so das Institut. Diese Entwicklung wird von der Lockerung der Geldpolitik getragen. Das Münchener ifo-Institut rechnet mit zwei weiteren Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) im laufenden Jahr.

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Schweiz und Großbritannien mit Zinsentscheid

Am Donnerstag standen die Zinsenscheidungen der Schweiz und des Vereinigten Königreichs aus. Den Beginn machte die schweizerische Nationalbank. Diese legt nach der Zinswende im März nach und senkt ihren Leitsatz nun zum zweiten Mal in Folge. Der Zins wird um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent gesenkt. In der Folge wertete der Schweizer Franken gegenüber dem Euro leicht um 0,3 Prozent ab. Der Währungshüter kündigte an, die Inflationsentwicklung weiter genau zu beobachten und die Geldpolitik, wenn nötig anzupassen und sicherzustellen, dass die Inflation weiterhin im Bereich der Preisstabilität notiert.

Zu keiner Veränderung hingegen kam es in Großbritannien. Obgleich die britische Inflationsrate von 2,3 Prozent im April auf 2,0 Prozent im Mai gefallen ist und somit das Inflationsziel der Bank of England (BoE) erreicht wurde, beließ die Nationalbank den Leitsatz auf einem Niveau von 5,25 Prozent. Angesichts der anhaltend hohen Inflation im Dienstleistungssektor befürchtet die BoE ein Wiederanziehen der allgemeinen Inflationsrate. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird die Bank of England im August die Leitzinswende einläuten.

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