Am Mittwochabend verkündete der Münchner Technologiekonzern Siemens, dass er bereits zum zweiten Mal binnen weniger Monate eine Softwarefirma aus den USA kauft. Erst vergangene Woche wurde die Zehn-Milliarden-Dollar-Übernahme von dem US-Softwarespezialisten Altair vollzogen. Dieses Mal betrifft es das Unternehmen Dotmatics, welches ein spezialisierter Anbieter für Forschungs- und Entwicklungssoftware aus Boston ist. Die Übernahme beläuft sich auf 5,1 Milliarden Dollar, welche überwiegend aus dem Verkauf von Aktien finanziert wird. Mit dem Kauf von Dotmatics, welche im Winter 2025/26 abgewickelt werden soll, verfolgt der Technologiekonzern weiter sein Ziel, eine führende Position in der Industriesoftware auszubauen. Der Industrievorstand Cedrik Neike verkündete, dass auch weitere Zukäufe möglich sind, sofern sie zur Unternehmensstrategie passen. Eine weitere Übernahme sollte aus finanzieller Sicht kein Problem für Siemens darstellen, zumal im vergangenen Geschäftsjahr 2023/24 einen Rekordgewinn von neun Milliarden Euro verzeichnen konnten.
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