Montag:
Zum Wochenauftakt stehen in der Eurozone mehrere Stimmungsindikatoren der Europäischen Kommission im Mittelpunkt. Das Verbraucher- und Wirtschaftsvertrauen zeigt, wie zuversichtlich private Haushalte die wirtschaftliche Aktivität einschätzen. Ein höheres Vertrauen gilt als förderlich für die wirtschaftliche Expansion, ein niedriger Wert eher als Hinweis auf eine Abschwächung. Ergänzend wird der Geschäftsklimaindex veröffentlicht. Die monatliche Erhebung dient einer zeitnahen Einschätzung der Konjunkturlage im Euroraum. Zusätzlich kommen noch aus dem Asiatischen Raum Einzelhandelsumsätze aus Japan. Sie messen den Wert der im Einzelhandel verkauften Waren und gelten als Indikator für den privaten Konsum. Auf Unternehmensseite legt noch die Investmentgesellschaft Prosus N.V. Quartalszahlen vor.
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| Prosus N.V. |
Dienstag:
Am Dienstag rücken mehrere zentrale Konjunkturdaten in den Fokus. In Japan wird die Arbeitslosenquote veröffentlicht, die den Anteil der Arbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung abbildet und damit einen wichtigen Hinweis auf die Lage am japanischen Arbeitsmarkt liefert. In Deutschland stehen die saisonbereinigte Arbeitslosenquote sowie der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) an. Der von Destatis veröffentlichte HVPI misst die Inflation auf EU-harmonisierter Basis und gibt Aufschluss über die aktuelle Preisentwicklung.
Auch aus Kanada kommen wichtige Signale: Mit dem Bruttoinlandsprodukt wird ein zentraler Indikator zur wirtschaftlichen Aktivität der Nordamerikaner gemeldet. Auf Unternehmensseite ergänzen Quartalszahlen das Bild: Constellation Brands berichtet aus dem Getränkesektor, während NIKE als Vertreter der Sportartikelbranche Einblick in die Geschäftsentwicklung gibt.
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| Constellation Brands | Nike |
Mittwoch:
Am Mittwoch stehen in der Eurozone und den USA mehrere wichtige Daten an. In der Eurozone wird der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) von Eurostat veröffentlicht. Er zeigt, wie sich die Preise für einen Warenkorb entwickelt haben. In den USA liefert die ADP-Beschäftigungsänderung einen frühen Hinweis darauf, wie sich die Zahl der Beschäftigten im privaten Sektor im Vergleich zum Vormonat verändert hat. Ergänzend folgt der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, der als Umfrage unter Einkaufsleitern ein aktuelles Stimmungsbild der US-Industrie zeichnet. Auf Unternehmensseite legt der amerikanische Konsumgüterkonzern General Mills Quartalszahlen vor.
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| General Mills |
Donnerstag:
Am Donnerstag kommen wichtige Daten aus Australien, der Schweiz und den USA. In Australien wird die Handelsbilanz veröffentlicht, die Importe und Exporte von Gütern und Dienstleistungen gegenüberstellt und damit zeigt, ob ein Handels Überschuss oder ein Defizit vorliegt. In den USA stehen vorgezogene Arbeitsmarktzahlen im Fokus, darunter die Nonfarm Payrolls als Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Die Veröffentlichung kann spürbare Marktreaktionen auslösen, zumal die Monatswerte schwanken und spätere Revisionen eine Rolle spielen. Neben der Hauptzahl werden auch Anpassungen der Vormonate und die Arbeitslosenquote in die Gesamtbewertung einbezogen. Aus der Schweiz folgt dann noch der Verbraucherpreisindex.
Freitag:
Am Freitag bleibt der US-Aktienmarkt wegen des amerikanischen Unabhängigkeitstags geschlossen. In Europa stehen dafür die Einkaufsmanagerindizes (EMI) im Mittelpunkt. Für Deutschland wird der von S&P Global und der Hamburg Commercial Bank (HCOB) veröffentlichte EMI für den Dienstleistungssektor gemeldet. Als Umfrage unter Führungskräften privater Dienstleistungsunternehmen gilt er als wichtiger Frühindikator und liefert frühzeitig Hinweise auf die wirtschaftliche Aktivität.
Ergänzend folgt für die Eurozone der HCOB Composite EMI, der Industrie und Dienstleistungssektor zusammenführt und damit ein breiteres Bild der konjunkturellen Lage im Euroraum zeichnet.
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