Globaler Aktienmarkt
In den USA konnte der S&P 500® seine außergewöhnlich starke Serie der Vorwochen nicht fortsetzen. Nachdem der Index zuvor erst zum dritten Mal seit 1940 drei Wochen in Folge jeweils um mehr als 3% gestiegen war, blieb eine Fortsetzung in dieser Woche aus. Der S&P 500® eröffnete die Woche bei 7.117 Punkten und notierte am Freitag zur US. Eröffnung um 15:30 bei 7.136 Punkten.
Der DAX® startete am Montag bei 24.385 Punkten und schloss zum Wochenausklang leicht darunter. Über weite Strecken verlief die Woche ruhig: Am Donnerstag rutschte der Index zwar kurzzeitig unter 24.000 Punkte, konnte sich aber überwiegend darüber halten. Auffällig war jedoch, dass der DAX® am Donnerstag und Freitag unter seine 200‑Tage‑Linie fiel. Zum Freitagmittag stand der DAX® bei 24.200 Punkten
Auch der Nasdaq-100® zeigte sich wenig bewegt: Er startete bei 26.662 Punkten und stand am Freitag bei 27.082 Punkten. Die Schwankungsbreite blieb mit rund 400 Punkten über die Woche hinweg moderat.
Nach dem deutlichen Plus am vergangenen Freitag, ausgelöst durch die Nachrichtenlage im Nahen Osten, pendelte der Dow Jones Industrial Average® in dieser Woche überwiegend in einer Spanne zwischen 49.848 und 48.861 Punkten Der Index begann die Woche bei 49.422 Punkten und lag am Freitag zur Eröffnung bei etwa 49.320 Punkten.
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Wichtiges am Rohstoffmarkt
Die Abstimmung im Deutschen Bundestag über den Tankrabatt in dieser Woche unterstreicht, dass Öl weiterhin ein zentraler Treiber der Weltwirtschaft ist. Nachdem Rohöl der Sorte Brent am vergangenen Freitag infolge der zwischenzeitlichen Freigabe der Straße von Hormus kurzzeitig auf 86 USD je Barrel gefallen war, konnte das Niveau in dieser Woche nicht gehalten werden. Am Samstag wurde die Blockade erneut aufgenommen. In der Folge drehte der Brent-Preis wieder nach oben und lag am Freitagmittag bei über 107 USD. Vom Wochenanfang bis Freitagmittag entspricht das einem Plus von mehr als 9%.
Ein ähnliches Bild zeigte sich beim US-Öl WTI Crude: Obwohl WTI üblicherweise als weniger stark geopolitisch getrieben gilt als Brent, fiel der Preis am vergangenen Freitag zwischenzeitlich auf 80,56 USD je Barrel und legte im Wochenverlauf ebenfalls deutlich zu. Am Freitagmittag notierte WTI zeitweise bei über 97 USD – rund 9 % höher als am Montagmorgen.
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Politische Nachrichten und zentrale konjunkturelle Ereignisse
Die Entwicklungen im Nahen Osten blieben auch in dieser Woche ein wichtiger Rahmenfaktor. US‑Präsident Trump verlängerte die seit dem 8. April geltende Feuerpause mit dem Iran auf unbestimmte Zeit, um weitere Gespräche zu ermöglichen. Parallel dazu soll auch die aktuelle, brüchige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon um drei Wochen verlängert werden.
Konjunkturseitig kamen aus Europa diese Woche gemischte Signale: Der Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone stieg am Donnerstag von 51,6 im März auf 52,2, während in Großbritannien die Inflationsrate für März am Mittwoch auf 3,3 % anzog. Dies ist laut mehreren Angaben auch auf die Erhöhung der Spritpreise zurückzuführen. In Deutschland fiel der ifo‑Geschäftsklimaindex auf den niedrigsten Stand seit 2020, da die Unternehmen sowohl die aktuelle Lage als auch den Ausblick deutlich schlechter bewerteten.
Und zuletzt noch ein kurzer Blick auf den Devisenmarkt, wo der Euro gegenüber dem US‑Dollar nachgab. So fiel EUR/USD von ca. 1,1730 zu Wochenbeginn auf etwa 1,1685 bis Freitagmittag.
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Bedeutende Unternehmensnachrichten
Am deutschen Aktienmarkt blieb die Stimmung in dieser Woche wechselhaft. Zwar sorgten positive Unternehmensnachrichten immer wieder für Unterstützung, gleichzeitig dämpfte die anhaltende geopolitische Unsicherheit die Risikobereitschaft vieler Anleger. Entsprechend richtete sich der Blick vor allem auf Quartalszahlen und Ausblicke einzelner Unternehmen.
SAP konnte nach überzeugenden Resultaten am Freitag um über 6 % zulegen, dabei notierte die Aktie am Vortag noch nahe dem Jahrestief.
Auch Siemens Energy setzte positive Akzente und gewann nach einem starken ersten Geschäftshalbjahr sowie einem optimistischeren Ausblick knapp 1,5 %.
Bei Sartorius fiel die Reaktion verhaltener aus: Nach der Zahlenvorlage geriet die Aktie leicht unter Druck, obwohl der Umsatz im ersten Quartal mit 899,1 Mio. Euro (ca. +7,5 %) im Rahmen der Erwartungen lag.
International stand Intel im Fokus, nachdem der Konzern ein überraschend starkes Quartal meldete (Umsatz etwa +7 % auf 13,6 Mrd. USD). Die Aktie sprang nachbörslich um 13 %, trotz eines weiterhin hohen Nettoverlusts.
Aus deutscher Sicht sorgten zudem Medienberichte für Aufmerksamkeit, wonach Deutsche Telekom und T‑Mobile US eine vollständige Fusion prüfen könnten. Das daraus entstehende Unternehmen würde damit einer der größten Mobilfunkanbieter weltweit werden. Die Marktreaktion fiel allerdings insgesamt eher skeptisch aus.
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